iPad im Praxistest – Zusammenfassung (Update)

Hier eine kurze Zusammenfassung der vier Blogbeiträge zum Praxistest des iPads. Die Möglichkeiten der Multitouch-Technologie kennt man mittlerweile vom iPhone. Der 9.7 Zoll grosse Bildschirm wirkt brillant und eignet sich sehr gut zur Darstellung von Webseiten, Videos und vielem mehr (Games habe ich noch keine getestet). Überwältigend ist die Performance beim Aufschalten (in 2.5 Sekunden) und bei der Darstellung grafischer Inhalte.
Als eReader bietet das iPad die Software Kindle für iPad und in den USA die App iBooks von Apple mit der Verbindung zum Bookstore. Eigene Inhalte können als EPUB via iTunes mit iBooks synchronisiert werden. (Korrektur vom 8.5.2010)
Dafür wird eine iPad-Version von Stanza schmerzlich vermisst. Die Darstellung von Buchseiten (auch farbige) und Blätterfunktion sind erwartungsgemäss toll, allerdings nicht bei besonders heller Umgebung. Bei Copyright geschützten eBooks können keine Textstellen herauskopiert werden.
Zum Bearbeiten von Inhalten bietet Apple die Apps Pages (Texte), Keynote (Präsentationen) und Numbers (Tabellen) an, die mit einem neuen Interface überzeugen, das auf die Multitouch-Oberfläche zugeschnitten ist. Inhalte lassen sich über die Apple-Plattform iWork.com mit anderen Nutzern teilen.
Für die Nutzung wissenschaftlicher Inhalte bieten einzelne Applikationen sehr brauchbare Lösungen, allen voran GoodReader. Damit lassen sich Worddokument und Pdf-Files verwalten und teilen. Mit GoodReader kann man Inhalte aus Online-Plattformen wie GoogleDocs, Dropbox oder iDisk bearbeiten.

Fazit: Die oft erwähnten fehlenden Elemente vermisst man tatsächlich: USB-Schnittstelle, Kamera, Flash-Unterstützung. Ein weiterer Kritikpunkt ist die Abschottung durch Apple gegenüber anderen Plattformen. Mit dem iPad muss man sich zwangläufig im Apple-Universum bewegen. Insgesamt überzeugt das iPad als superschnelles mobiles Zusatzgerät, sei es zum Lesen und Schreiben von Texten unterwegs, zum Lesen von eBooks oder wissenschaftlicher Literatur. Gegenüber allen eReadern hat das iPad entscheidende Vorteile bei der Nutzung von Pdf-Dokumenten, wodurch es beim Einsatz im Hochschulumfeld klar zu bevorzugen ist. Es ist damit zu rechnen, dass ähnlich wie beim iPhone zahlreiche Apps entwickelt werden, die für heute noch nicht vorstellbare zusätzliche Anwendungen sorgen werden.

Und hier findet man die einzelnen Beiträge:

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